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News-Ticker

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Meine ersten 100 Tage im Amt: Gemeinsam Zukunft gestalten

Meldung aus Zusmarshausen
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Die ersten 100 Tage als Erster Bürgermeister unserer Marktgemeinde waren für mich eine intensive, spannende und bereichernde Zeit. Sie waren geprägt von vielen Gesprächen, neuen Aufgaben und wichtigen Entscheidungen.

Von Anfang an war mir wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. In den ersten Monaten konnten wir bereits erste Vorhaben umsetzen und wichtige Zukunftsthemen auf den Weg bringen.

 

Gute Zusammenarbeit im Marktgemeinderat

Eine positive Entwicklung unserer Marktgemeinde kann nur gelingen, wenn Bürgermeister, Marktgemeinderat und Verwaltung vertrauensvoll zusammenarbeiten. Deshalb freut es mich, dass wir im neu zusammengesetzten Marktgemeinderat bereits eine gute und konstruktive Arbeitsatmosphäre geschaffen haben.

Natürlich endete nicht jede Sitzung wie geplant um 22.30 Uhr. Gute Diskussionen brauchen manchmal etwas mehr Zeit. Entscheidend ist für mich, dass wir respektvoll miteinander umgehen, unterschiedliche Meinungen ernst nehmen und gemeinsam um die beste Lösung für unsere Bürgerinnen und Bürger ringen.

Diese Kultur der Zusammenarbeit möchte ich weiter stärken. Denn am Ende tragen wir gemeinsam Verantwortung für Zusmarshausen und alle unsere Ortsteile.

 

 

Über Gemeindegrenzen hinausdenken

Viele kommunale Aufgaben lassen sich gemeinsam besser und effizienter bewältigen. Deshalb habe ich den Austausch mit unseren Nachbargemeinden von Beginn an intensiviert.

Ein erstes konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit Horgau bei der gemeinsamen Sing- und Musikschule. Deren Verwaltung wird künftig durch die Marktgemeinde Zusmarshausen übernommen. Damit bündeln wir Kompetenzen und schaffen klare Strukturen.

Gleichzeitig bin ich mit allen unseren Nachbarkommunen in engem Austausch. Dabei geht es um ganz unterschiedliche Bereiche – von der gemeinsamen Nutzung kommunaler Infrastruktur über Energie- und Zukunftsprojekte bis hin zu sozialen Angeboten.

Nicht alle Gespräche sind bereits entscheidungsreif oder können derzeit öffentlich im Detail dargestellt werden. Wichtig ist jedoch: Wir denken über Gemeindegrenzen hinaus und prüfen, wo wir Leistungen sichern, Kosten sinnvoll teilen und gemeinsam bessere Lösungen für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen können.

 

Hochwasserschutz gemeinsam voranbringen

Besonders wichtig ist für mich der Schutz vor Hochwasser und Starkregen. Wasser macht nicht an Gemeindegrenzen halt. Deshalb kann auch der Hochwasserschutz nicht von einer Kommune allein gelöst werden.

Gemeinsam mit Dinkelscherben, Altenmünster, Villenbach, Zusamaltheim und Wertingen haben wir eine engere Zusammenarbeit für die Wassersicherheit im Zusamtal und in der Reischenau angestoßen.

Dabei geht es nicht nur um einzelne Rückhaltebecken. Hochwasserschutz muss ganzheitlich gedacht werden. Dazu gehören Wasserrückhalt in der Fläche, Retentionsräume, naturnahe Gewässerentwicklung, moderne Frühwarnsysteme und eine bessere Abstimmung zwischen Kommunen, Behörden, Einsatzkräften, Landwirtschaft und Bevölkerung.

Unser Ziel ist es, Maßnahmen besser zu koordinieren und die gesamte Region widerstandsfähiger gegen Hochwasser, Starkregen und Trockenperioden zu machen.

 

Bezahlbarer Wohnraum und behutsame Ortsentwicklung

Auch die langfristige Entwicklung unserer Marktgemeinde bleibt eine zentrale Aufgabe. Wir brauchen zusätzlichen und möglichst bezahlbaren Wohnraum, ohne dabei die Identität und Lebensqualität unserer Orte zu verlieren.

Dabei geht es nicht nur um den Wasserberg. Gerade das Gebiet rund um den Wasserberg und die Zusam-Klinik ist ein anspruchsvolles Thema, das mit viel Fingerspitzengefühl entwickelt werden muss. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Sorge, dass dort ein vom Hauptort losgelöster Ortsteil entstehen könnte. Diese Bedenken nehme ich ernst.

Unser Ziel muss sein, das Gebiet so an den Hauptort anzubinden, dass ein echter Mehrwert für ganz Zusmarshausen entsteht. Gleichzeitig arbeiten wir an Projekten zur innerörtlichen Nachverdichtung. So können bestehende Flächen besser genutzt und Wohnangebote mit kurzen Wegen zu Schulen, Kindertagesstätten, Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln geschaffen werden.

Auch eine gute Verbindung nach Augsburg und in die Region spielt dabei eine wichtige Rolle.

Bezahlbarer Wohnraum entscheidet mit darüber, ob junge Menschen in unserer Gemeinde bleiben, Familien hier ein Zuhause finden und unsere Unternehmen langfristig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen können.

 

Auf einem starken Fundament weiterbauen

Mein Vorgänger hat mir die Verwaltung der Marktgemeinde in einem sehr guten Zustand übergeben. Dafür bin ich dankbar. Nun gilt es, auf diesem Fundament aufzubauen.

Die Rahmenbedingungen sind schwierig. Die finanziellen Spielräume der Kommunen werden enger, die Aufgaben nehmen zu und qualifiziertes Personal ist immer schwerer zu finden.

Deshalb müssen wir klare Prioritäten setzen. Wir werden nicht alles gleichzeitig umsetzen können. Aber wir können die richtigen Themen entschlossen angehen, stärker zusammenarbeiten und unsere Mittel verantwortungsvoll einsetzen.

 

Die ersten 100 Tage haben mir gezeigt, wie viel Engagement und Bereitschaft zur Zusammenarbeit in unserer Marktgemeinde vorhanden sind. Für die vielen Gespräche, Ideen, Hinweise und auch für konstruktive Kritik möchte ich mich herzlich bedanken.

 

Ich freue mich darauf, den begonnenen Weg gemeinsam mit Ihnen weiterzugehen: offen im Austausch, klar in den Entscheidungen und mit dem Ziel, eine gute Zukunft für Zusmarshausen und die kommenden Generationen zu gestalten.

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