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Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg: Markt stellt Antrag zur Aufnahme eines Regionalhalts in Koalitionsvertrag

24. 10. 2023

 

 

 

Der Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg mit einer Länge von knapp 60 km wurde 2016 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Aktuell liegen vier Trassenvarianten vor, von denen drei im Gemeindebereich Zusmarshausen verlaufen. Egal ob die Bestandsstrecke ausgebaut oder ob eine neue Trasse kommen wird - sicher ist, dass sich das Landschaftsbild massiv verändern wird. 

 

Die Vorgaben des Bundes für die Planungen beinhalten u.a. dass in einem Abstand von ca. 20 km ein Überholgleich gebaut werden muss, um die Strecke auch güterverkehrstauglich nutzen zu können. Durch die Entfernung zum Knotenpunkt Augsburg würde eins von drei Überholgleisen im Gebiet der Marktgemeinde zum Liegen kommen. Daraus entstand die Idee, diese zusätzlichen Gleise im Zusamtal für einen Regionalhalt zu nutzen. Von Seiten des Projektplans und Auftraggebers besteht die Freigabe, die Überholgleise an der sog. (hell)orangen Trasse in der Gemarkung Zusmarshausen mit einem Regionalhalt zu planen. Die Alternative wäre eine zwischen 20 und 30 Meter hohe Brücke über das Zusamtal. 

 

Beim Regionalhalt im Zusamtal handelt es sich keinesfalls um die Standart-Einrichtung eines Regionalbahnhofs an einer Bestandsstrecke. Durch den Umstand, dass beim Neubau zwei weitere Gleise notwendig sind, ist es eine logische Schlussfolgerung, daraus mehr zu machen, als nur einen einseitig für Überholungen dienlichen und vermutlich größtenteils ungenutzten Gleiskörper zu bauen. 

 

Sollte sich der Bundestag für die hellorangefarbene Trasse (Tieflage an der A8) entscheiden, möchte Bürgermeister Bernhard Uhl eine möglichst positive Entwicklung für die Bürgerinnen und Bürger Zusmarshausens und auch die Gewerbebetriebe entlang der Strecke erreichen. Die hellorange Trasse und der Regionalhalt ist auch Ziel mehrerer Kommunen aus zwei Landkreisen, weil sie einen echten und einzigen Mehrwert für die Region beim Schienenausbau Ulm-Augsburg erwarten lässt. Diese Trasse fand auch die höchste Gewichtung und den größten Zuspruch beim 12.  Dialogforum. 

 

Mit einem Schreiben an MdL Jürgen Baumgärtner aus Kronach, der bisher Mitglied des Landtag-Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr war, bitte Bürgermeister Bernhard Uhl diesen, um Unterstützung bei der Aufnahme dieses Jahrhundertprojekts in den Koalitionsvertrag. 

 

Da die Koalitionsverhandlungen der CSU und Freien Wähler stehen kurz vor der Unterzeichnung drängt die Zeit, so dass Bürgermeister Bernhard Uhl in den letzten Tagen sich auch direkt an Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie parteiübergreifend an die Abgeordneten MdL Kerstin Schreyer (CSU), MdL Benno Zierer (Freie Wähler), MdL Fabian Mehring (Freie Wähler), MdL Eric Beißwenger (CSU) sowie MdL Carolina Trautner (CSU) mit seinem Antrag gewandt.

 

Folgender Wortlaut soll dabei in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden: „Wir stehen zum Ausbau der Bahnverbindung zwischen Ulm und Augsburg. Dabei sollen Überholgleise an der hellorangen Trasse für einen regionalen Haltepunkt im Zusamtal für die regionale Erschließung der Region, zum Schutz des Landschaftsbildes und vor Lärmentwicklung sowie zur Bündelung von Verkehrsachsen an der BAB A8 genutzt werden.“

 

„Es muss doch möglich sein, dass bei diesem Jahrhundertprojekt ein paar Zeilen für die Menschen in der Region und die Landschaft in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden können“, so Bürgermeister Bernhard Uhl.

 

Bernhard Uhl

Erster Bürgermeister

 

 

Foto:

(Markt Zusmarshausen)

Erster Bürgermeister Bernhard Uhl (rechts) und Zweiter Bürgermeister Walter Aumann (links) mit den Schreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder und die Abgeordneten

 

Bild zur Meldung: Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg: Markt stellt Antrag zur Aufnahme eines Regionalhalts in Koalitionsvertrag

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