ehem. Posthalterei
1684 wird Zusmarshausen Poststation für den Pferdewechsel der Thurn-und-Taxis-Linie. Hier residierten prominente Gäste von Bayernkönig Max I. bis zu Carl Gustaf von Schweden. In dem historischen Gemäuer mit seinem schönen Innenhof befindet sich heute das Hotel "Alte Posthalterei".
ehem. Rathaus
1612 erstmals erwähnt. Das ehemalige Rathaus (Augsburger Str. 1) wurde im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt.
Friedensdorf
Die Siedlung entstand 1948 auf Betreiben von Präsens Leopold Schwarz, um den Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs eine neue Heimat zu geben. Auf seinen Wunsch hin erhielt die Siedlung den Namen "Friedensdorf". Brauereibesitzer Konrad Schwarz stiftete 10 Tagwerk Äcker und Wiesen, die Gemeinde Vallried trat kostenlos 87 Dezimal Grund ab, um die Siedlung errichten zu können. Die Pläne zur Bebauung wurden von Architekt Strohmmayr aus Stadtbergen ebenfalls kostenlos gefertigt.
Das erste Haus wurde 1948 von der Familie Schwarz, ein zweites auf Gemeindekosten fertiggestellt. Die Wohnungsbauhilfe GmbH des Landkreises Augsburg finanzierte den Bau weiterer Häuser.
Giseberthaus
Das Giseberthaus wurde 1534 von der Spitalstiftung als Spitalgebäude in der Augsburger Str. 11 errichtet. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde ab 1983 saniert und beherbergt heute das Heimatmuseum sowie die VHS Augsburger Land e. V. und die Postverteilungsstelle.
Mahnmal
Am 19. August 1951 wurde zum Gedenken an die Toten aus ihrer Heimat von Kriegsflüchtlingen ein Mahnmal nördlich der Autobahnausfahrt Zusmarshausen eingeweiht. Seither versammeln sich hier die Sudetendeutschen alljährlich vor Allerheiligen zu einer Totenfeier. Aufgrund dem sechsspurigen Autobahnausbau BAB A8 wurde das Mahnmal im Jahr 2009 von seinem ursprünglichen Standort an die Kirche in Friedensdorf versetzt.
Stiftschloss in Zusmarshausen
Das Stiftschloss wurde 1505 als Sitz des bischöflichen Pflegeamtes erbaut. Es diente Bischof Clemens Wenzeslaus 1768-1812 als Sommersitz. Heute sind dort die Forstbetriebe Zusmarshausen untergebracht.