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Energiesparen auch im Kleinen möglich

01. 09. 2022

Die Bundesnetzagentur hat kürzlich Gas-Szenarien von Juli 2022 bis Juni 2023 veröffentlicht. Diese machen deutlich, dass die Einsparung von Energie künftig eine hohe Priorität haben wird. Ein sparsamer Umgang mit Energie und knappen Ressourcen sollte aber nicht nur im Hinblick auf einen drohenden Gasnotstand im Winter von Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern ernst genommen werden.  In Anbetracht des Klimawandels ist dies eine vorrangige Aufgabe unserer Zeit.

 

Die Bundesregierung will über zwei Energiespar-Verordnungen kurz und mittelfristig den Gas- und Stromverbrauch senken. Die erste Verordnung soll bereits zum 01.09.2022 in Kraft treten und sieht u.a. für Kommunen vor, dass beispielsweise Gemeinschaftsflächen in öffentlichen Gebäuden nicht mehr geheizt und die empfohlene Mindesttemperatur in Büros von 20°C auf 19°C abgesenkt werden soll. Auch ist vorgesehen, eine Beleuchtung von Gebäuden und Denkmälern mit rein repräsentativen Funktionen einzustellen.

 

Die Marktgemeinde Zusmarshausen hat deshalb beschlossen, künftig die Beleuchtung des Pfarrhofs sowie der Pfarrkirche in Zusmarshausen sowie der Pfarrkirche in Gabelbach abzuschalten. Ebenso wird der Brunnen im Giseberthof, am Roten Platz sowie der Dorfbrunnen in Wörleschwang bis auf weiteres nicht mehr betrieben.

 

Von den aktuell 1.062 Straßenleuchten im Markt Zusmarshausen sind bereits 886 Leuchten mit LED-Technik ausgestattet. Die LED-Leuchten werden jede Nacht schrittweise auf 50 % der Leistung reduziert. Der Markt hat damit schon früh in ein effizientes System investiert, das sich nun energietechnisch auszahlt.

 

Aber nicht nur im Außenbereich möchte die Marktgemeinde Zusmarshausen Energie sparen und damit den Bürgerinnen und Bürgern ein Vorbild sein: Das Rathaus Zusmarshausen verfügt schon seit vielen Jahren über eine klimafreundliche und sparsame Pelletsheizung. Vor Beginn der kommenden Heizperiode werden hier noch zeit- und temperaturgesteuerten Heizkörperventile nachgerüstet, um eine Nacht- und Wochenendabsenkung dauerhaft und zuverlässig zu gewährleisten.

Ebenso sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung auch im Kleinen angehalten, Energie einzusparen: Bildschirme werden beispielsweise abends und am Wochenende komplett ausgeschaltet und Stoßlüften statt gekippter Fenster im Winter sind für alle selbstverständlich.

Was die Energiesparverordnung des Bundes vorsieht, wird im Rathaus schon seit Jahren praktiziert: die Flure werden im Winter nicht geheizt mit der Ausnahme an sehr kalten Tagen, um die Pflanzen vor dem Erfrieren zu schützen.

 

Aber nicht nur Energie möchte die Marktgemeinde sparen: Schon seit Jahren produziert eine Photovoltaikanlage auf der Kläranlage sowie auf dem Gebäude der Kita „ZuS“ sauberen Strom. Darüber wird derzeit geprüft, ob eine solche Anlage auch auf dem Rathausdach installiert werden kann. Dann soll auch möglicherweise eine E-Ladestation auf dem Rathausparkplatz entstehen. Mit dieser könnte das Dienstfahrzeug – auch schon seit einigen Jahren ein Elektrofahrzeug -, aber auch Fahrzeuge von privaten Nutzern geladen werden.

 

Die Marktverwaltung wird auch künftig Energie-Einsparmöglichkeiten im Blick behalten.

 

 

Bernhard Uhl

Erster Bürgermeister

 

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