Meldung vom 05.03.2019 09:39:00
Schäffler zu Gast in Zusmarshausen

42 Schäffler mit ihren Clowns, das Schäfflerkomitee sowie Dinkelscherbens Bürgermeister Edgar Kalb und 75 Musiker der Musikvereinigung Dinkelscherben waren am Rosenmontag auf dem Rathausplatz in Zusmarshausen zu Gast.

Etwa 500 Zuschauer verfolgten die Tanzaufführung. Die Reifenschwinger ließen dabei nicht nur den Gastgeber Bürgermeister Bernhard Uhl sondern auch die anwesende Lokalprominenz hochleben. Mit einer launigen und Humor gespickten Rede nahm der Schäffler-Clown Markus Winterstein die Gemeinsamkeiten und Gegensätze der beiden Märkte Dinkelscherben und Zusmarshausen aufs Korn. Er stellte auch fest, dass „wohl Sortimo noch Großes mit Zusmarshausen vorhabe, da in Autobahnnähe ein Carport mit 140 Steckdosen“ entstehen würde. „Sortimo nennt das Innovationspark“, so der Clown. Auch die umfangreiche Sanierung des Hotel „Die Post“ und die geplante Seebühne – „ein Glaswürfel in Wassernähe“, so der Clown - wurde mit Augenzwinkern kommentiert.

Natürlich fand der Clown Markus Winterstein spitze Worte für Bürgermeister Bernhard Uhls Modebewusstsein und schmückte dessen  Vorliebe für bunte Kleidung, auffällige Schuhe und allgegenwärtige Schals ausgiebig aus. Ein  eigens darüber gedichtetes Lied wurde mit Schmunzeln seitens der Zuschauer kommentiert.

Den traditionellen Schäfflertanz gibt es in der Nachbargemeinde seit 1893. Darauf ist Dinkelscherben sehr stolz. Ob es allerdings in Zusmarshausen tatsächlich keine Traditionen gibt, wie der Clown vermutet, liegt sicherlich im Auge des Betrachters.

Am Faschingsdienstag endet dort wie hier der Fasching und dann ist in Dinkelscherben 7 Jahre Pause – in Zusmarshausen dagegen gibt es auch nächstes Jahr wieder einen Fasching!

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren Bäckerei-Konditorei Spring und Bäckerei Rieger sowie die Brauerei Schwarzbräu, die für die Verpflegung der Schäffler und der Musikvereinigung Dinkelscherben gesorgt haben, die traditionell vom jeweiligen Gastgeber verköstigt werden.

Bürgermeister Bernhard Uhl bei der Begrüßung auf dem Schäffler-Fass


Gruppenbild mit Schäffler

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