Meldung vom 06.06.2017 15:02:23
Zukunft gemeinsam gestalten - Rückblick auf Auftaktveranstaltung ISEK

Zukunft gemeinsam gestalten

 

Kürzlich begrüßte Bürgermeister Bernhard Uhl etwa 70 Bürgerinnen und Bürger zu einer Auftaktveranstaltung. Die Zusmarshauser informierten sich bei den Fachplanern Susanne Moser-Knoll aus Nördlingen und Dr. Manfred Heider aus Augsburg über den aktuellen Stand der Fortschreibung des "Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK)" für den Hauptort der Marktgemeinde Zusmarshausen. Marktbaumeister Thorsten Völk stellte den Wettbewerb zum Rathausumfeld vor.

 

Darum geht es im „ISEK“

Im ISEK geht es um die künftige nachhaltige Sicherung der Lebensqualität, die Entwicklung von Bevölkerung, Handel und Wirtschaft, die Ortsmitte, Grün und Freiraum, Wege und Netze. Susanne Moser Knoll und Dr. Heider haben die Schwächen, Stärken und Potentiale der Gemeinde analysiert und erste Ziele zur Weiterentwicklung des Ortes erarbeitet: Von der Ortsrandeingrünung, Ortseingänge, Nutzung und Sanierung leerstehender Gebäuden, Neuanlage von Wegeverbindungen, Entschärfung von Gefahrenstellen, mögliche Flächen zur baulichen Nachverdichtung bis zur besseren Anbindung der ehem. Zusamklinik an den Ort u.a.m. reichen die Maßnahmen.

 

Die Bürger diskutierten anschließend mit den Fachplanern und entwickelten eigene Vorschläge für Fuß- und Radwege, Querungshilfen und Freizeitbereiche.

Sie wiesen auf Konflikte hin wie die Zufahrtssituation zum neuen Kindergarten, Parkprobleme sowie gefährliche Kreuzungen. Im Mittelpunkt vieler Gespräche stand die Ortsmitte: Wo ist eigentlich unsere Ortsmitte? Wie können wir sie lebendig und attraktiv gestalten? Was brauchen wir hier an Nutzungen? Wie gehen wir mit dem Rathausplatz um? Wie halten wir die Geschäfte in der Ortsmitte? Von der Aktivierung leerstehender Gebäude, Cafés, Außengastronomie bis zum Wochenmarkt und Raum für junge Menschen reichten die Vorschläge. Auch künftige Baustrukturen wurden angesprochen: Verdichtet bauen oder Neubaugebiete für Einfamilienhäuser ausweisen?

 

„Man kennt sich noch, wenn man sich auf der Straße trifft.“ Eines wurde bereits jetzt deutlich: Die Zusmarshauser leben gerne hier, sind stark verbunden mit ihrer Gemeinde und der schönen Umgebung. Die kulturelle Vielfalt, die vielen Vereine werden als Plus gesehen.

 

Selbst in die Hand nehmen. Mitmachen. Bürgerwerkstatt am 24.6.2017

In der Bürgerwerkstatt werden zentrale Ideen und Vorschläge konkret an Plänen und Fotos bearbeitet. Neue Ideen sind willkommen. Mögliche Themen: Lebendige Ortsmitte, Ortsbild, Ortseingänge, Umgang mit Freiraum, Rad- und Fußwegenetze, Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit.

 

„Die Zukunft für Zusmarshausen zu gestalten geht nur mit den Bürgerinnen und Bürger. Ihr Know-how, ihr Wissen über den Ort, ihre täglichen Erfahrungen vor Ort sind unerlässlich für Fachplaner und Gemeinde – das hat schon die Auftaktveranstaltung gezeigt“, so Moderatorin Ursula Ammermann aus München.

 

Sie haben noch bis zum 09. Juni 2017 die Möglichkeit uns Fotos oder Ideenvorschläge zukommen zu lassen:

 

…. schicken Sie uns ein Foto:

Wo ist Ihr Lieblingsort in Zusmarshausen?

Wo gefällt es Ihnen?

Wo gefällt es Ihnen nicht?

Wir sind neugierig auf ein Foto und einen kurzen Kommentar zu Ihrem Foto

 

… schicken Sie uns Ihre Idee:

Sie haben Ideen und Vorschläge, wie Sie in Zusmarshausen leben wollen?

 

per Email an Beate.Wagner@zusmarshausen.de oder per Post an Markt Zusmarshausen, Schulstr. 2, 86441 Zusmarshausen

 

 

Ebenfalls bis zum 09. Juni 2017 haben Sie die Möglichkeit, sich zur

Bürgerwerkstatt: Leben in Zusmarshausen

am Samstag, 24. Juni 2017

(14:00 bis ca. 18:00 Uhr - im Festsaal St. Albert)

anzumelden.

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich bis zum 9. Juni 2017 an unter Email Beate.Wagner@zusmarshausen.de oder telefonisch unter 08291/ 8721.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Veranstaltungskalender