Meldung vom 12.02.2018 15:41:52
Besuch der Narrenzunft Gundelfingen

Unter der Schirmherrschaft von der Ersten Bürgermeisterin Miriam Gruß hat die Marktgemeinde Zusmarshausen närrischen Besuch aus Gundelfingen a.d. Donau erhalten.

Bereits im Fasching 2015 besuchten die Faschingsfreunde anlässlich ihrer „närrischen Kulturfahrt“ Bürgermeister Bernhard Uhl zum damaligen Amtsantritt. Weiterhin besteht eine langjährige Bekanntschaft des Ehepaars Uhl zu den Gundelfinger Lolli-Pops.

Die 10. Narrenfahrt der Gundelfinger führte die 50 Faschingsbegeisterten in das Fürstenzimmer im Rathaus Augsburg, zur Brauwelt Riegele über das Kloster Oberschönenfeld und fand in Zusmarshausen seinen Abschluss.

Grund für den diesjährige Besuch waren die verwandtschaftliche Beziehung der Gundelfinger Bürgermeisterin zu Familie Krebs: Miriam Gruß, Vater Werner ist der Cousin von Franz und Hilde Krebs sowie von Amalie Streit, die ebenfalls zum Empfang geladen wurden. Auch freuten sich die Gundelfinger Narren, Katharina Indrich (geb. Gaugenrieder) wieder zu sehen, die sie viele Jahre pressemäßig begleitet hat. Der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Walter Hieber nutzte die Gelegenheit und gratulierte Katharina Indrich zum Nachwuchs und überreichten Sohn Jakob einen Willkommensgruß.

Bürgermeister Bernhard Uhl begrüßte die Gundelfinger Narren, ihre Bürgermeisterin und das Prinzenpaar Franziska II. und Marius I., die unter dem Motto „Spieglein, Spieglein an der Wand“ unterwegs waren, im Festsaal St. Albert. Ebenso anwesend war eine Abordnung der Zusamtaler Bettschoner mit deren Prinzenpaar Anja I. und Christoph II sowie verschiedene Marktgemeinderäte.

In seiner bravurösen Büttenrede gab Coni Deisler unter anderem Einblick in das Geschehen rund um Zusmarshausen und bedachte jedes Büro der Marktverwaltung in seiner Rede.

Nachstehend ein Auszug aus der Bütt:

Wir grüßen Euch, in Kurzform Zus

ham mit dabei heut die Frau Gruss,

die jetzt in Gundelfingen thront

noch bisschen in Bonstetten wohnt.

doch ist sie mindestens so cool,

wie bei Euch, der gute Uhl.

Habt keine Schulden auf den Banken,

da könnt ihr sicher Augsburg danken.

Die Steuern drüb in Augsburg riesig,

die Grundstückspreise günstig hiesig.

Und somit Zus – sehr viel Gewerbe –

und ganz schöne Kohle dabei erbe.

Wer hat den bequemsten Stuhl

den größten Raum allein, Herr Uhl

der täglich in seinem Zimmer

Spagat übt, ja das macht er immer.

Von außen hört man manchmal hops

sein Herz noch voll von Lollipops.

Nach dem Austausch der Orden der beiden Faschingsgesellschaften begeisterten die Prinzenpaare die Zuschauer mit ihren ausdrucksvollen Tänzen.

In geselliger Runde tauschten die Anwesenden ihre Faschingserfahrungen aus und traten gut gelaunt ihre Heimreise an.

Bernhard Uhl

Erster Bürgermeister

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